Einleitung zur Aufgabenstellung/Herausforderung in diesem Projekt
Für die Arbeitswerteermittlung und Erstellung von Service- und Reparaturhandbüchern im Automobilbereich werden in der Regel Fahrzeugprototypen benötigt. Um diesen Prozess zu beschleunigen und Kosten einzusparen, sind neue Wege gefragt. Bei einem renommierten OEM in Süddeutschland führte ein Verkehrsunfall während einer Testfahrt zu ersten Schritten in diese Richtung.
Weil das benötigte Fahrzeug nicht zur Verfügung stand, erhielt ein IndustrieHansa-Team die Gelegenheit, sein Konzept für die digitale Arbeitswerte-Ermittlung anhand eines virtuellen Prototypens in die Praxis umzusetzen.
Lösungsansatz: Werkstattinformations-Erstellung in einer virtuellen Umgebung auf der Plattform innovativer Virtual Reality-Technologien und Durchführung einer Vergleichsstudie, um das Einsparungspotential zu ermitteln und die Korrektheit der Arbeitswerte zu verifizieren.
Stichpunkte der wichtigsten Projektinhalte
- Ermitteln und Sichten der benötigten Datensätze in CATIA (CAD-Datenbank)
- VR-gerechte Datenaufbereitung und Konvertierung der CAD-Daten
- Arbeitswerteermittlung an der Powerwall
- Erstellung der Werkstattliteratur
- Einpflegen der Daten in das Redaktions- und Arbeitswerte-System
- Vergleich mit Ergebnissen am realen Prototypen
Was war der Nutzen für den Kunden in diesem Projekt?
Dem Kunden konnte aufgezeigt werden, dass er durch den Einsatz von VR erhebliche Kosten in der Ermittlung von Arbeitswerten einsparen kann. Diese Einsparungen ergeben sich aus den Erkenntnissen, dass die virtuelle Arbeitswerteermittlung schneller als reale Arbeitswerteermittlung (keine Montagearbeiten) durchgeführt werden kann, Prototypen eingespart werden können und Betriebsstoffe nicht entsorgt werden müssen. Zudem zeigte sich, dass es bei den virtuell ermittelten Ergebnissen der Arbeitswerte keinerlei Abweichungen zu den Ergebnissen am realen Fahrzeug gibt.
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