Bad Nauheim. Rund 140 Fachingenieure internationaler OEMs aus über 16 Ländern verband auf dem diesjährigen Türen und Klappen Fachkongress eine klare Gemeinsamkeit: Antworten auf wichtige Schlüsselfragen über die Machbarkeit neuer Karosseriebau-Technologien im automobilen Entstehungs-prozess zu finden.
Die zweitätige Veranstaltung des Automotive Circle International bot den Teilnehmern bei ihrer Suche nach Lösungsansätzen eine ideale Diskussions- und Informationsplattform. Ein hochkarätig besetztes Vortragsprogramm unterstrich hierbei die Bedeutung der Fachtagung für die Branche, an dem auch IndustrieHansa Geschäftsführer René Esser gemeinsam mit Strak-Spezialist Torben Richert die interessierten Ingenieure über virtuelle und konzeptionelle Entwicklungsfortschritte informierte. Zentrales Element des Vortrages bildete die Strak Entwicklung und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Hebung von Qualitäts- und Effektivitätspotenzialen im Produktentstehungsprozess.
„Der Erfolg eines neuen Automobils hängt nicht allein von exzellenter Technologie ab, sondern auch vom attraktiven Styling aller sichtbaren Oberflächen“ erklärt René Esser. Doch gerade bei diesem oftmals sehr sensiblen Thema besteht ein erhöhter Kommunikations- und Abstimmungsbedarf zwischen Designern und Konstrukteuren, welcher ein gewisses Konfliktpotenzial bergen kann. Aus diesem Grund setzt IndustrieHansa bei der Strak-Entwicklung auf einen frühzeitigen und nachhaltigen Beratungsansatz: „Sowohl auf Arbeits- als auch auf Management-Ebene bringen wir unsere Erfahrungen aus über 30 Jahren Engineeringpraxis mit ein und übernehmen neben dem eigentlichen „Straken“ Schlüsselfunktionen in der Kommunikationskette", erläutert Geschäftsführer Esser.
Im weiteren Verlauf des Fachvortrages lenkte Strak-Experte Richert den Fokus auf weitere wichtige Instrumente zur Qualitäts- und Effizienzsteigerung im Strak-Prozess. So stelle er die Bedeutung des spezifischen Einsatzes von standardisierten Tools und parametrischer Hilfsmittel ebenso in den Vordergrund, wie auch Methoden zur Qualitätsoptimierung von Regelgeometrien. „Ein Auffächern der Verteilung von Lochstrukturen z.B. für Lüftungsgitter kann so harmonisch gestaltet werden, dass ein Schwerpunkt in der Verteilung nicht wahrzunehmen ist.“ überzeugte Richert die anwesenden Ingenieure.
In seinem Schlusswort formulierte René Esser eine klare Botschaft: „Für eine nachhaltige Qualität und Effizienzsteigerung im Strak-Prozess bedarf es nicht nur erfahrender Mitarbeiter allein, sondern ebenso ein hohes Maß an Vertrauen und gegenseitigem Verständnis“.
Die IndustrieHansa Consulting & Engineering GmbH mit Sitz in München stellt heute mit einem mehr als 60-köpfigen Spezialisten-Team eines der größten Kompetenzzentren für die automobile Strak-Entwicklung in Europa.