Einleitung zur Aufgabenstellung/Herausforderung in diesem Projekt
Ein hoher Automatisierungsgrad führt nicht zwangsläufig zu kostenoptimaler und effizienter Arbeit. Vor diesem Hintergrund beschlossen die Verantwortlichen in einem österreichischen Werk eines international agierenden OEMs, die Wirtschaftlichkeit der Automatisierung der Motormontage auf den Prüfstand einer Analyse zu stellen.
Mit dem Ziel, aus den Ergebnissen der Analyse Erkenntnisse für weiterer Prozessoptimierungen zu gewinnen und umzusetzen, wurde ein in diesem Umfeld erfahrenes Team von IndustrieHansa mit der Umsetzung beauftragt.
Lösungsansatz: Untersuchung des Einflusses verschiedener Automatisierungsgrade, Montagekonzepte und Produktions- und Qualitätsstandards auf die Gesamtwirtschaftlichkeit der Motorenfertigung.
Stichpunkte der wichtigsten Projektinhalte
- Aufnahme und Analyse des Ist-Zustandes
- Konzeption und Erarbeitung von verschiedenen Strategien mit unterschiedlichen Automatisierungsgraden sowie Produktions- und Qualitätsstandards
- Erarbeitung eines alternativen Montagekonzeptes unter dem Aspekt der Low-Cost-Automation
Was war der Nutzen für den Kunden in diesem Projekt?
Das aufgrund der Analyseergebnisse von IndustrieHansa entwickelte alternative Montagekonzept (Low-Cost-Automation) führte zu Invest-Einsparungen von 7,4 Millionen Euro. Trotz der notwendigen Erhöhung des Personaleinsatzes um 10 Mitarbeiter wurde die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessert. Zudem konnte durch Training und Schulungen der Werker die Montagequalität erheblich verbessert und in der Folge die Nacharbeit deutlich reduziert werden (>15%). Diese Faktoren trugen zusammen mit der Bereitschaft zur Übernahme von mehr Verantwortung zu einer Effizienzsteigerung um 10 Prozent.
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