Einleitung zur Aufgabenstellung/Herausforderung in diesem Projekt
Im Rahmen der Werksneuplanung und -erweiterung für einen deutschen Automobilhersteller im Premiumsegment musste für die interne Montageversorgung einer neuen Produktionshalle ein durchgängiges und innovatives Materialflusskonzept entwickelt werden.
Der Kunde entschied sich aufgrund guter Erfahrungen aus voran gegangenen Projekten und praxisbewiesener Kompetenz in diesem Aufgabenbereich für IndustrieHansa als Partner.
Lösungsansatz: Als Alternative zum Gabelstapler als gängigstem Flurfördergerät wurde in diesem Projekt ein so genanntes Routenzugkonzept bevorzugt, um sowohl transparente, fließende und Pull-gesteuerte Prozesse zu implementieren. Zugleich stellt dieses Materialflusskonzept einen entscheidenden Schritt zu mehr Arbeitssicherheit im Rahmen der Materialversorgung dar und entspricht dem Trend zu einer staplerarmen bzw. staplerfreien Fertigung.
Stichpunkte der wichtigsten Projektinhalte
- Aufnahme sämtlicher Planungsprämissen für den Materialfluss hinsichtlich
- Werks- und Strukturanforderungen (Produktionmodell, IT, etc.)
- Bedarfe (Hot Spots, Sankey Diagramm)
- Materialkriterien (Behältervielfalt und -kompatibilität, Materialabrufe)
- Evaluierung der technischen Konzeptmöglichkeiten (Technische Routenzuglösungen)
- Alternativenvergleich hinsichtlich möglicher Materialversorgungsrouten (z.B. zentral vs. dezentral)
- Planung von Strukturanforderungen (Übergabepunkte, Bahnhöfe, Transportwege, etc.)
- Entwicklung und Evaluierung des Prozessmodells (Prozessbeschreibung, Flow-Charts)
- Wirtschaftliche Bewertung der Konzeptalternativen (Business Case)
- Simulationsunterstützte Bestätigung der rozesstechnischen msetzbarkeit
- Durchgängiges Projektmanagement (Dokumentation, Umsetzungsplan / Road Map
Was war der Nutzen für den Kunden in diesem Projekt?
Mit Expertenunterstützung durch IndustrieHansa konnte bei diesem OEM erstmalig ein durchgängiges Materialflusskonzept auf Basis eines Routenzuges für eine komplette Montagehalle realisiert werden. Die im Vorfeld getätigte Planungs- und Evaluierungsleistung wurde durch ein umfassendes Simulationsmodell gesamthaft bestätigt und ein termingerechter und erfolgreicher Roll-out gewährleistet.
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