Einleitung zur Aufgabenstellung/Herausforderung in diesem Projekt
Aufgrund von kapazitiven und terminlichen Engpässen entschied sich ein in Süddeutschland ansässiger Automobilhersteller, für die Versorgungsplanung eines neuen Fahrzeugderivates externe Ressourcen zu nutzen.
Der Kunde übertrug IndustrieHansa diese Aufgabe, wobei neben qualitativen Aspekten auch die Gewährleistung einer termingerechten und reibungslosen Integration in den bestehenden Serienprozess zum Zeitpunkt des Produktionsstarts eine wesentliche Rolle spielte.
Lösungsansatz: Entwicklung von kostengünstigen, wertstromorientierten und ganzheitlichen Materialversorgungskonzepten innerhalb eines knappen Zeitfensters.
Stichpunkte der wichtigsten Projektinhalte
- Logistische Planungsverantwortung für konzeptrelevante Teileumfänge
- Entwicklung von Materialversorgungsstrategien (Just-in-sequence / JIS, Just-in-time / JIT, Direktanlieferung, Inhouse-Sequenzierung / Kommissionierung, Warehouse-on-Wheels, Lagerprozesse)
- Konzeption und Bewertung alternativer Materialfluss- und Bereitstellkonzepte sowie Definition von Strukturanforderungen zur Integration des neuen Derivates in den bestehenden Serienprozess
- Wirtschaftlichkeits- und Wertstrombetrachtung von Versorgungsprozessen (Alternativenvergleiche, Synergieeffekte)
- Abstimmung mit den tangierenden Fachstellen (Materialsteuerung, Materialflussplanung, Bereitstellplanung, Montageprozessplanung, Lieferant, etc.)
- Betreuung der Standardversorgungsprozesse für nicht konzeptrelevante Teileumfänge
Was war der Nutzen für den Kunden in diesem Projekt?
Trotz des engen Zeithorizonts von knapp sechs Monaten konnten alle konzeptrelevanten Teileumfänge termingerecht und mit sämtlichen Schnittstellenpartnern abgestimmt übergeben werden. Die Versorgungskonzepte gewährleisteten dabei einen kostengünstige, ganzheitliche optimierten und in die bestehenden Serienabläufe integrierten Logistikansatz. Daneben wurden erstmals in diesem Werk neuartige Materialversorgungsstrategien implementiert – zum Beispiel Warehouse-on-Wheels- und „Teil-in-Teil“-Konzepte, die einer quasi behälterlosen Belieferungsstrategie entsprechen.
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